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    Die Topothek

    Was ist die Topothek:

    Die Topothek ist ein reines Archiv.

    Die Topothek ist KEIN MUSEUM.
    Die Topothek ist KEIN HISTORISCHES WERK.

    Die Topothek sammelt, archiviert und stellt zur Schau.
    Und damit verbreitert sie die Grundlage für all jene, die historisch arbeiten:
    Einen didaktischen Faden durch die Vergangenheit zu spinnen, die Zusammenhänge von Fakten zu beschreiben, bleibt jenen vorbehalten, die Museen und Ausstellungen gestalten oder Bücher und Chroniken schreiben. Sie sollen in der Topothek reichlich Material für ihre Arbeit finden.

    Die Vorteile der Topothek:

    • Als online-Archiv ist sie immer – im Gegensatz zu einem Buch – abrufbar.
    • Sie kennt keinen Redaktionsschluss, ist also grenzenlos erweiterbar.
    • Sie sichert auch jenes regionale Wissen, das nur wenige haben, für die Zukunft

    Was kommt in die Topothek:

    Es kann schwer eine zeitliche Grenze gegeben werden: was heute noch als selbstverständlich angesehen wird, ist morgen schon Geschichte. Je unbedeutender oft ein Foto erscheint, desto interessanter kann es einmal werden: Ein Foto von der Straße ohne „Anlass“, also ohne Kind, ohne das neue Auto oder ohne dem Besuch der Tanten aus Übersee ist immer ein ganz bedeutendes, weil äußerst seltenes Dokument.
    Gerade den Alltag, die Normalität zu dokumentieren, ist der Topothek mehr Anliegen als die ohnedies oft dokumentierten Besonderheiten.

    • Bildmaterial: hier sollte als einfache Regel gelten: Interessant ist alles, was sich bereits verändert hat. Oder auf jeden Fall, was älter als 15 Jahre ist.
    • Objekte: hierzu zählt alles, was ohne erkennbare Umgebung abgebildet ist: ein Fundgegenstand, eine Pflanze, ein Insekt, eine römische Münze, … Der Fundort wird in der Karte verortet.
    • Texte: Das sind niedergeschriebene Erzählungen ebenso wie alte Zeitungsartikel.
    • Urkunden: Widergaben von historischen Schriftstücken.

    Wie stelle ich etwas in die Topothek:

    Wenn Sie interessantes historisches Material gerne der Öffentlichkeit sichtbar machen möchten, so wenden Sie sich bitte an den für Ihre Topothek zuständigen Kontakt. Digitale Daten können Sie ebenso abgeben wie auch das Material bei den Topothekverantwortlichen scannen lassen. Ihre Erklärungen und Anmerkungen zu Ihrem Material sind immer erwünscht! Dies können auch unwesentlich erscheinende Details sein, die vielleicht außer Ihnen niemand mehr weiß, die aber ein Bild aus vergangenen Zeiten für andere wieder aufleben lassen („ … und da drinnen war der Greissler, der mit einer von unten betriebenen Greifzange auf einem Stiel die Konservendosen aus dem obersten Regal holte.“)!

    Wer verwaltet die Topothek:

    Ziel ist, dass jede Topothek von einem kleinen Kreis des jeweiligen Bezirks oder der jeweiligen Gemeinde (s. Breitenstein, s. Eichbüchl, s. Kottingbrunn, …), in der eine Topothek betrieben wird, verwaltet wird. So ist sichergestellt, dass eine gleichmäßige Verteilung der sichtbar gestellten Einträge die Topothek spannend hält und dass eine einheitliche Beschlagwortung für eine gute Auffindbarkeit der Einträge sorgt.

    Wer betreibt die Topothek:

    Betreiber einer Topothek müssen stets öffentliche Institutionen sein (Gemeinden, Vereine, Bezirke, Schulen, …). Nur dadurch wird die Objektivität und Unabhängigkeit gewährleistet: Die der Topothek überantworteten historischen Bilder und Dokumente werden ausschließlich im Rahmen der Topothek veröffentlicht und keiner anderen Verwendung zugeführt!

    Wer hat die Rechte am eingestellten Material:

    Die Rechte verbleiben beim Eigentümer. Wer an einem Eintrag interessiert ist, um ihn weiter zu verarbeiten, findet in der Topothek den Rechteinhaber.



    Die Philosophie

    "Unsere Geschichte, unser Archiv"

    Das Motto der Topothek bedeutet, dass die Topothek das von den Bürgern selbst angelegte Online-Archiv ist. Was immer von geschichtlicher Bedeutung sein mag: hier soll es für die Nachwelt digital aufbewahrt werden. Scan oder Foto genügt. Das historische Dokument selbst und alle Rechte daran bleiben selbstverständlich beim Besitzer. Die Topothek stellt es lediglich zur Schau.

    Geschichte ist für alle da

    Das Internet erlaubt es nun, gesammeltes Material öffentlich zugänglich zu machen. Das Sammeln von Material sollte stets – von persönlich oder politisch brisanten Ausnahmen abgesehen – in eine Veröffentlichung münden. Die zunehmende Bekanntheit der Topothek wird sie verstärkt zu einer Anlaufstelle für jene machen, die Material besitzen aber bisher nicht wussten, was damit anzufangen wäre.

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